Geschichte der DGV
Die Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde wurde 1929 auf der konstituierenden Sitzung in Leipzig unter Führung von Fritz Krause gegründet, um der Notwendigkeit eines überregionalen Fachverbandes nachzukommen.
1946 erfolgte die Neugründung in Frankfurt am Main:
Manifest der Neugründungsversammlung von 1946
Seither hat die DGV ihren satzungsgemäßen Sitz in Frankfurt, der Ort ihres Tätigkeitsschwerpunkts wechselt jedoch regelmäßig mit dem jeweiligen Vorstand. In den Reihen der DGV-Vorstände und -Beiräte gab es zahlreiche namhafte Vertreter der deutschsprachigen Ethnologie.
Vorstände, Beiräte und Tagungsorte seit 1929
Auf dem „Video Portal for the History of German Anthopology post 1945” lassen sich Interviews mit deutschen Ethnologen und Ethnologinnen einsehen, die die Geschichte der DGV in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt haben.
Im Laufe der Jahre wurde folgenden Personen die Ehrenmitgliedschaft verliehen:
Ursula Far-Hollender
Ulla Johansen
Ernst Wilhelm Müller
Helga Rammow
Erhard Schlesier
Gerd Spittler
Josef Franz Thiel
Hans Fischer
Mark Münzel
Das Archiv der DGV befindet sich am Frobenius-Institut an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Besuche können nach Rücksprache mit Richard Kuba vorgenommen werden.