Geschichte der DGV

Die Deutsche Gesellschaft für Völkerkunde wurde 1929 auf der konstituierenden Sitzung in Leipzig unter Führung von Fritz Krause gegründet, um der Notwendigkeit eines überregionalen Fachverbandes nachzukommen.

Rolf Herzog: Die ersten zwanzig Jahre der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde 1929-49, in: DGV-Mitteilungen 11 (1982), S. 3-9

 

1946 erfolgte die Neugründung in Frankfurt am Main:

Manifest der Neugründungsversammlung von 1946

 

Seither hat die DGV ihren satzungsgemäßen Sitz in Frankfurt, der Ort ihres Tätigkeitsschwerpunkts wechselt jedoch regelmäßig mit dem jeweiligen Vorstand. In den Reihen der DGV-Vorstände und -Beiräte gab es zahlreiche namhafte Vertreter der deutschsprachigen Ethnologie.

Vorstände, Beiräte und Tagungsorte seit 1929

 

Auf dem „Video Portal for the History of German Anthopology post 1945” lassen sich Interviews mit deutschen Ethnologen und Ethnologinnen einsehen, die die Geschichte der DGV in den vergangenen Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt haben.

 

Im Laufe der Jahre wurde folgenden Personen die Ehrenmitgliedschaft verliehen:

Ursula Far-Hollender

Ulla Johansen

Ernst Wilhelm Müller

Helga Rammow

Erhard Schlesier

Gerd Spittler

Josef Franz Thiel

Hans Fischer

Mark Münzel

 

Das Archiv der DGV befindet sich am Frobenius-Institut an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Besuche können nach Rücksprache mit Richard Kuba vorgenommen werden.